Pendler: Ab 100 Kilometer wird umgezogen
26. May 2010 - Auto-Reporter.NET
Eine Umfrage des Immobilienportals Immowelt.de hat ergeben, dass die Deutschen bereit wären, im Schnitt bis zu 98 Kilometer zur Arbeit zu pendeln. Von den meisten wird erst ab dieser Strecke ein Umzug in Erwägung gezogen. Bei welcher Entfernung die Schmerzgrenze jedes Einzelnen liegt, ist abhängig vom Einkommen. Für etwas mehr als die Hälfte (54 %) der Geringverdiener wäre der Anfahrtsweg von 100 Kilometern zu viel; sie würden einen Ortswechsel vornehmen.
Knapp ein Drittel der Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von maximal 1.000 Euro würde schon bei weniger als 50 Kilometer Wegstrecke zum Arbeitsplatz umziehen – aufgrund der großen finanziellen Belastung, die das Pendeln verursacht.
Dagegen sehen Besserverdiener mit einem monatlichen Nettoeinkommen von über 4.000 Euro die Fahrerei gelassener. 59 Prozent würden sogar eine Strecke von 149 Kilometern in Kauf nehmen.
Am umzugsresistentesten sind Familien mit drei und mehr Kindern. So wären 72 Prozent bereit, 50 bis 149 Kilometer zu pendeln. Der Grund dafür sind Schul- und Kindergartenwechsel, die bei einem Umzug eine größere Belastung darstellen als das tägliche Pendeln des Hauptverdieners.
Für die repräsentative Studie „Wohnen und Leben 2010“ wurden 1.029 Personen befragt. (auto-reporter.net/sr)







